Glasherstellung damals und heute

Glasherstellung

Glas ist ein vielfältiges Material, welches schon seit Hunderten von Jahren auf verschiedenste Art und Weise eingesetzt wird (z.B. im Fensterbau, für Trinkgläser und Dekorationsgegenstände sowie im Innenausbau). Ähnlich vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten von Glas sind auch die Möglichkeiten der Glasherstellung.

Die Anfänge der Glasherstellung

Bereits in der Antike war Glas ein begehrter Baustoff, der sowohl von den Römern, als auch von den Ägyptern geschätzt wurde. Das Material wurde rund 4000 Jahren vorrangig zur Herstellung von dekorativen Gegenständen, wie zum Beispiel Vasen oder Flaschen, verwendet. Doch die alten Römer waren bereits mit der Herstellung von Fenstern aus Glas vertraut, die sie vorrangig an ihren Badehäusern anbrachten. Doch auch Glasperlen waren schon damals ein begehrtes Schmuckstück und Zahlungsperlen. Die Glasherstellung hat sich im Laufe der Jahrhunderte nicht grundlegend geändert. Bereits in der Antike wurde Glas aus Sand, Asche und Kreide in eigenen Glashütten hergestellt. Für die Glasherstellung heute werden die Grundstoffe aber mit anderen chemischen Elementen angereichert, zum Beispiel für die Herstellung von farbigem Glas oder für die Erzielung von speziellen Eigenschaften (z.B. besondere hohe Bruchsicherheit).

Glasherstellung vom Mittelalter bis heute

Nach dem Ende der Antike und dem Zusammenbruch der einstigen Hochkulturen wurde die Glasherstellung von anderen Völkern übernommen. Im Mittelalter wurde die Glasherstellung aus Gründen der Logistik häufig in sogenannte Waldglashütten ausgelagert. Im Mittelalter fand außerdem die Glaskunst ihren Anfang: Während damals vor allem Glasmalerei und die Herstellung von bunten Bleiverglasungen populär waren, sind diese Methoden der Glasbearbeitung heute eher in den Hintergrund getreten. Großer Popularität erfreuen sich hingegen die Glasfusing- und die Tiffany-Technik.

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