Wie ein Oberlicht Ihre Räume aufwerten kann

Ein Oberlicht kann viel mehr Licht durchlassen als Fenster, die in der Fassade eingebaut sind. Zudem dient es der einzigartigen Gestaltung von Räumen. In welchen Ausführungen diese Konstruktionen möglich sind und was Sie beim Einbau beachten sollten, lesen Sie auf Glasbau.net!

Gestaltungsformen des Oberlichts

Ein Oberlicht dient nicht nur der Tageslichtbeleuchtung: Sofern es sich öffnen lässt, kann es auch für Frischluftzufuhr sorgen. Große Oberlichter finden Anwendung in Hallen und Sälen, aber auch in Hausbereichen wie Dachschrägen, Fluren und Bädern können Sie den Lichteinfall ermöglichen. Sie werden normalerweise auf Flachdächer oder aber auch bei einer Dachneigung von maximal 25° eingebaut. Unmittelbar über die Tür kann ein Oberlicht auch in der Wand eingebaut werden: In Eingangsbereichen können Sie somit die künstlichen Lichtquellen ersetzen und Energiekosten sparen. Darüber hinaus gibt es Oberlichter in verschiedensten Designs:

  • Die einfachste Variante stellt der ebene Einbau des Oberlichts im Flachdach dar. Der Lichteinfall kann über einen Bereich zwischen 30cm und 2,5m Länge erfolgen und für eine gleichmäßige Lichtverteilung im Raum sorgen. Im großen Format werden sie meistens in Atrien und Säulenhallen eingebaut und werden von komplizierten Konstruktionen gestützt.
  • Eine Lichtkuppel hebt sich optisch vom Dach ab und hat meistens die Form einer Halbkugel oder einer Pyramide. Ein solches Oberlicht kann in verschiedenen Größen installiert werden.
  • Für langgestreckte Dächer ist auch ein Lichtband denkbar. Als Satteldach, halb rund oder in Dreieckform verlaufen sie am Dach entlang.

Kleinere flache Oberlichter oder Lichtkuppeln können in Gänze manuell oder motorisch auf Knopfdruck geöffnet werden. Bei Lichtbändern sind meist nur einzelne Elemente kippbar.

Oberlicht richtig einbauen

Neben der optischen Aufwertung des Raums trägt das Oberlicht zur optimalen Lichtverteilung bei. Dies muss jedoch durch die richtigen Größe, Design und Positionierung gewährleistet werden. Da bei Oberlichtern grundsätzlich eine Gefahr der Überhitzung oder der Blendung besteht, sollten Sie auf folgende Hinweise achten:

  • Durch ein mehrschichtiges Aufbau des Oberlichts beispielsweise in Form eines Prismas kann die Direktbeleuchtung vermieden werden und dadurch auch die übermäßige Erwärmung des Raums.
  • Eine nördliche Ausrichtung des Oberlichts schützt vor direktem Sonnenlicht.
  • Zudem kann sandgestrahltes oder auch gefärbtes Glas zum Einsatz kommen. Mit Sonnenschutz ausgestattet können die Verglasungen dunkel erscheinen.

Der Einbau des Oberlichts sollte darüber hinaus dem Aufbau des Dachs entsprechen. Damit Ihre Gestaltungswünsche optimal und fachgerecht umgesetzt werden, können Sie sich an einen Glaser wenden. Er wird nicht nur für ein einzigartiges Design und angenehme Lichtverteilung durch das Oberlicht sorgen, sondern für eine ausreichende Abdichtung.

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